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Projekte in der Kulturwirschaft -  Nakulex::: Berliner Pilotprojekt

Betriebs- und kulturwirtschaftliche Berater sowie Weiterbildner werden ein Berliner Modellvorhaben kreieren und praktisch umsetzen, das maßgeblich vorhandene Defizite im Sinne der Projektzielstellung beseitigt. Damit kann und soll auch nicht in den kreativen künstlerischen Prozess eingegriffen werden.

Das Anliegen besteht darin, durch Qualifizierung und Beratung theoretische und praktische Fragestellungen zur Bildung marktkonformer Vereinigungen (Strukturen), der Nutzung von Netzwerken und Förderungen sowie der Adaptierung kommerzieller Instrumente in die persönliche berufliche Tätigkeit aufzugreifen.

Die Anlage des Modellprojektes geht von der Ausgangssituation künstlerisches Einzelunternehmen aus. Es wird ein Stufenprogramm erstellt, das die Sensibilität der Zielgruppe bzgl. der o. g. Inhalts-punkte, die emotional oft als „Kommerz“ oder „schnödes Geld verdienen“ abqualifiziert werden, berücksichtigt.

Dieser innovative Ansatz „Kulturmarketing und -management“ geht davon aus, dass eine gemeinschaftliche Qualifizierung in größeren Teams zielgruppenbedingt kaum realistisch ist. Er berücksichtigt die Individualität der KünstlerInnen und führt zu Netzwerkstrukturen u. a. mittels seminaristischer „Events“ und Kleingruppenberatungen.

Begleitet wird dieses Programm durch den Einsatz von KünstlerInnen an Neuköllner Schulen, um mit künstlerischem Arbeiten im öffentlichen bezirklichen Raum die Herausbildung von Kreativpotenzialen von SchülerInnen im Rahmen der schulischen Betreuung zu fördern und den Bekanntheitsgrad der beteiligten Einrichtungen zu erhöhen.

Seit dem III.Quartal 2009 wird dieses Pilotprojekt durch das JobCenter Neukölln mittels einer bewilligten Maßnahme zur Schaffung von Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung -Zusatzjobs nach §16d Sozialgesetzbuch Zweites Buch(SGBII) unterstützt.


Das Projektkonzept NaKulEx sieht vor, KünstlerInnen durch den Einsatz an interessierten Schulen zeitlich begrenzt, zusätzliche Tätigkeitsfelder zu bieten.

Kunst und Kultur ist seit Jahren ein maßgeblicher Standortfaktor, der von öffentlich-rechtlichen Einrichtungen intensiv getragen und gefördert wird.

In vielen Schulen besteht ein hoher Bedarf an künstlerischen Unterstützungen in verschiedenen Bereichen der kreativen Betreuung von SchülerInnen.

Im Rahmen des Projektes soll künstlerisches Wissen und Können durch ausgewählte Kunstakteure, wie Kunstmaler, Fotografen, Designer und Bildhauer in verschiedene Formen der außerunterrichtlichen Kreativbetreuung mit einfließen.

Gemeinsam mit den Verantwortlichen jeder Schule wurde vorab der konkrete Einsatz besprochen. Die KünstlerInnen werden vom Projektträger - die MCT GmbH - begleitet und betreut.

Das Projektziel für die Kunstakteure besteht in dem Leitsatz:

Zukünftig von der eigenen Kunst leben zu können!

 

Um dieses Ziel zu erreichen, wird der Praxiseinsatz durch eine EU-finanzierte Qualifizierung mittels des Programms KuWiQ der Berliner Senatskanzlei, Referat EU - Kulturelle Angelegenheiten im Rahmen eines detaillierten Fortbildungsprogramms flankiert 2009 - 20011.


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